Radwegeinitiative kritisiert Planung der Friedrich-Ebert-Straße

Mit Verwunderung hat die Radwegeinitiative die Planungen zur Friedrich-Ebert-Straße zur Kenntnis genommen. Nachdem die bestehende Radverkehrsanlage in der Friedrich-Ebert-Straße bereits seit 1997 nicht mehr geltenden Rechts entspricht, wird nun im Eiltempo eine nicht zu Ende gedachte Planung durchgezogen. Besonders kritisiert wird die geplante Ampelschaltung an der B27, die nach den MTU-Unterlagen vom November 2020 von der Fachrunde Verkehr und von der Polizei als gefährlich abgelehnt wurde, da es bereits heute regelmäßig zu Konflikten zwischen Linksabbiegern aus der Friedrich-Ebert-Straße mit Fußgängern komme.

 

Zwar erhält nun der Rad- und Kraftfahrzeugverkehr aus der Alleenstraße etwa 5-6 Sekunden vor den Linksabbiegern aus den Osten grün, dies ist aus Sicht der Radwegeinitiative jedoch zu kurz, da eine freie Abfahrt aus der Alleenstraße wegen fehlender Aufstellflächen nicht garantiert werden könne.

 

Weitere kritische Punkte sieht die Radwegeinitiative in der mangelhaft ausgeführten Möglichkeit an der Bärenwiese links auf den Radweg Nordwärts abzubiegen und der Führung des Radverkehrs durch die Staufläche vor den Parkplätzen der Bärenwiese.

 

Weiter entspräche auch die Rückführung des Radverkehrs am Berliner Platz nicht den anerkannten Regeln der Technik und Masten würden hier die Sicht auf die Ampelanlage versperren.

 

“Wir haben hier in Ludwigsburg eigentlich gute Planer” so Erich Fey von der Radwegeinitiative “um es einigen ideologischen Gemeinderäten recht zu machen werden sie gezwungen schlechte Planungen auszuführen.”

 

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Informationen im Bürgerinfoportal unter www.ris.ludwigsburg.de